Das Menü "Datei"

Untermenüpunkte des Anwendungsmenüs "Datei"

Dieses Kapitel behandelt den Hauptmenüpunkt "Datei" im Anwendungsmenü und deren Untermenüpunkte. Für allgemeine Hinweise zum Anwendungsmenü lesen Sie das Kapitel Allgemeines zum Anwendungsmenü.

Der Hauptmenüpunkt "Datei" enthält eine Untermenüliste mit acht Menüpunkten:

  1. Neu... [STRG + N]
  2. Öffnen... [STRG + O]
  3. Schließen
  4. Speichern [STRG + S]
  5. Speichern unter...
  6. Exportieren -> Web/HTML-Export...
  7. Eigenschaften...
  8. Beenden [STRG + Q]
1. Der Menüpunkt "Neu..."

Der Menüpunkt "Neu..." öffnet einen Speichern-Dialog, in dem man einen Dateinamen für eine neu zu erzeugende loizziTimeControl Datenbank eingeben kann.

Im Kapitel Erste Schritte wird das Vorgehen zum Anlegen einer neuen Datenbank beschrieben.

Die Tastenkombination zum direkten Aufrufen des Speichern-Dialoges, ohne die Maus benutzen zu müssen, ist "STRG + N".

Auch während eine andere Datenbank geöffnet ist, können neue Datenbanken erzeugt werden. Die eventuell aktuell geöffnete Datenbank muss also nicht geschlossen werden.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> NEU... [Abbildung 1].

Abbildung 1
Abbildung 1 - Der Menüpunkt DATEI -> NEU

Wie schon in Kapitel Allgemeines zum Anwendungsmenü erläuter, bedeuten drei Pünktchen "..." direkt hinter einer Menüpunktbezeichnung, dass ein neuer Eingabe-/Einstelldialog folgt. Wohingegen Menüpunkte ohne dieses Merkmal Funktionen mit wenig oder gar keiner Benutzerinteraktion durchführen.

2. Der Menüpunkt "Öffnen..."

Der Menüpunkt "Öffnen..." öffnet einen neuen Öffnen-Dialog in dem eine loizziTimeControl-Datenbank im Dateisystem des ausführenden Rechners ausgewählt und durch einen Klick auf den Schalter "OK" geöffnet werden kann.

Im Kapitel Erste Schritte wird das Vorgehen zum Öffnen einer vorhandenen Datenbank beschrieben.

Die Tastenkombination zum direkten Aufrufen des Öffnen-Dialoges, ohne die Maus benutzen zu müssen, ist "STRG + O".

Bei einer laufenden Aufzeichnung wird vor dem Öffnen nachgefragt, ob die Aufzeichnung beendet werden soll. In diesem Fall hat also der Aufruf des Öffnen-Menüpunkts die gleiche Wirkung wie der Aufruf des Schließen-Menüpunkts.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> ÖFFNEN... [Abbildung 2].

Abbildung 2
Abbildung 2 - Der Menüpunkt DATEI -> ÖFFNEN
3. Der Menüpunkt "Schließen"

Der Menüpunkt "Schließen" schließt eine geöffnete loizziTimeControl-Datenbank. Es gibt keine Sicherheitsabfrage wenn keine Aufzeichnung läuft, die Datenbank wird geschlossen und alle Änderungen werden gespeichert. Bei laufender Aufzeichnung fragt das Programm explizit nach, ob die Datenbank wirklich geschlossen werden soll.

Konnte die Datenbank erfolgreich geschlossen werden, zeigt die Informationsanzeige eine entsprechende Meldung an.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> SCHLIESSEN [Abbildung 3].

Abbildung 3
Abbildung 3 - Der Menüpunkt DATEI -> SCHLIESSEN
4. Der Menüpunkt "Speichern"

Der Menüpunkt "Speichern" speichert alle offenen und eventuell editierten Datensätze in die Datenbank. Dieser Menüpunkt bezieht sich immer auf die aktuell geöffnete Datenbank und ist auch nur bei geöffneter Datenbank anwählbar.

Die Tastenkombination zum direkten Ausführen einer Speicherung, ohne die Maus benutzen zu müssen, ist "STRG + S".

In der Regel gibt es selten eine Notwendigkeit diesen Menüpunkt manuell auszuwählen, loizziTimeControl speichert wenn möglich permanent alle anfallenden Daten. Dies gilt auch für nicht explizit beendete Aufzeichnungen, z.B. durch Schließen der Datenbank über den Menüpunkt "Schließen".

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> SPEICHERN [Abbildung 4].

Abbildung 4
Abbildung 4 - Der Menüpunkt DATEI -> SPEICHERN
5. Der Menüpunkt "Speichern unter..."

Der Menüpunkt "Speichern unter..." speichert alle offenen und eventuell editierten Datensätze in eine neue Datenbank. Dieser Menüpunkt bezieht sich immer auf die aktuell geöffnete Datenbank und ist auch nur bei geöffneter Datenbank anwählbar.

Dieser Menüpunkt eignet sich um Kopien der Datenbank zu erzeugen.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> SPEICHERN UNTER... [Abbildung 5].

Abbildung 5
Abbildung 5 - Der Menüpunkt DATEI -> SPEICHERN UNTER...
6. Der Menüpunkt "Exportieren" -> "Web/HTML-Export..."

Der Menüpunkt "Exportieren" hat einen Untermenüpunkt mit der Bezeichnung "Web/HTML Export...". Mit dem Menüpunkt "Web/HTML-Export..." kann man die aktuellen Daten der Datenbank in eine HTML-Datei schreiben. Es handelt sich also um eine Möglichkeit Daten zu visualisieren. Allerdings ohne die Möglichkeit statistische Zusatzinformationen mit zu exportieren.

Beim Export in eine HTML-Datei werden lediglich die Rohdaten der sichtbaren Ebene der Aufzeichnungsdaten in ein internetfähiges Format transformiert.

Nach der Auswahl des Menüpunkts "Web/HTML-Export..." erscheint ein Warnhinweis, dass der Export großer Datenmengen sehr lange dauern kann [Abbildung 6].

Abbildung 6
Abbildung 6 - Meldung bei Web/HTML-Export

Wie gemeldet werden deshalb während des Exports die Programmkontrollen deaktiviert. Das kann während einer Aufzeichnung die unangenehme Folge haben, dass man sie nicht anhalten kann solange der Export läuft.

Um derartige Verhaltensweisen zu vermeiden, exportieren Sie nur wenn Sie nicht grade aufzeichnen. Allerdings ist die Exportfunktion sehr schnell und man muss wirklich sehr große Datenmengen zum Exportieren haben um jemals in diese Situation zu kommen.

Klickt man bei dem Warnhinweis - wie Abbildung 6 dargestellt - auf "OK", öffnet sich ein "Speichern unter"-Dialog in dem man den Namen der Datei angeben muss, in der die Daten exportiert werden sollen [Abbildung 7].

Abbildung 7
Abbildung 7 - "Speichern unter"-Dialog

Das Exportformat ist gewöhnliches HTML. Für den Fall das dieser Begriff unbekannt ist, es handelt sich um eine (Auszeichnungs-)Sprache für Internetdokumente. Wenn Sie mit Ihrem Internetseiten-Anzeigeprogramm (engl. browser) Internetseiten betrachten, dann schauen Sie sich genau genommen HTML-Seiten an.

Ein technischer Hinweis noch an dieser Stelle, für alle erfahrenere Benutzer: Technisch richtig muss es heißen das Exportformat ist XHTML 1.1 und CSS 2.

Wurden die Daten nach einen Klick auf den Schalter "Speichern" des "Speichern unter"-Dialoges erfolgreich exportiert, zeigt die Informationsanzeige eine entsprechende Meldung an [Abbildung 8].

Abbildung 8
Abbildung 8 - Meldung nach erfolgreichem Export

Je nachdem welchen Browser Sie auf Ihrem Rechner benutzen, kann die Darstellung von der in unten gezeigter Abbildung variieren. Grundsätzlich sollte aber der Aufbau identisch sein [Abbildung 9].

Abbildung 9
Abbildung 9 - Exportierte Daten in HTML-Ansicht

Bitte beachten Sie das die exportierten Daten, bzw. die erzeugten HTML-Dateien, nicht kompatibel mit sehr alten Browsern sind. Es ist mindestens der Internet Explorer 6 oder Firefox 1.5 oder Opera 8 nötig um eine korrekte Darstellung zu erreichen.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> EXPORTIEREN -> WEB/HTML -EXPORT [Abbildung 10].

Abbildung 10
Abbildung 10 - Der Menüpunkt DATEI -> EXPORT -> WEB/HTML-EXPORT
7. Der Menüpunkt "Eigenschaften..."

Der Menüpunkt "Eigenschaften..." öffnet einen neuen Dialog, der einige Eigenschaften der geladenen Datenbank anzeigt.

loizziTimeControl-Datenbanken verfügen über einige zusätzliche Metadaten die intern in der Datenbank gespeichert werden. Einige dieser Metadaten lassen sich bearbeiten, andere lassen sich einsehen.

In der unten stehenden Abbildung sind dreizehn Punkte des Eigenschaften-Dialoges mit gelblichen Karoformen (oder Diamantformen) und einer Zahl darin, gekennzeichnet. Jeder dieser Kennzeichnungen entspricht der Nummer der Erläuterung, die der Abbildung nachfolgend in einer Liste von 1 - 13 aufgeführt wird [Abbildung 11].

Abbildung 11
Abbildung 11 - Der Eigenschaften-Dialog

Die in Abbildung 11 gezeigten numerischen Markierungen entsprechen folgender Liste:

  1. Datenbank:

    Hier steht der Datenbankname, den man über den Dialog, der sich mit Schalter <2> aufrufen lässt, eingegeben hat.

  2. Schalter zum Aufrufen eines Eingabedialoges

    Bei dem kleinen Quadrat handelt es sich um einen Schalter, der einen neuen Eingabedialog aufruft. In diesem Dialog kann man den Namen bzw. eine deskriptive Bezeichnung der Datenbank mit bis zu 254 Zeichen eingeben. Dieser Datenbankname ist völlig unabhängig vom Dateiname <9> [Abbildung 11] .

    Abbildung 11
    Abbildung 11 - Der Eingabe-Dialog

  3. Datensätze:

    Hier steht die Anzahl aller Datensätze in der geladenen Datenbank. Wobei gilt, die Anzahl der Datensätze ist gleichzusetzen mit der Anzahl der Aufzeichnungen.

  4. Fehler:

    Hier wird angezeigt, ob die aktuell geladene Datenbank Fehler enthält. Das Speichern eines Datensatzes ist erst dann möglich, wenn der Fehler behoben wurde. Mögliche Werte sind hier "Ja" und "Nein". Wobei gilt, steht hier "Ja" enthält die Datenbank einen oder mehrere Fehler.

  5. Editiert:

    Hier wird angezeigt, ob es seit dem Laden der Datenbank Veränderungen an der Datenstruktur gab. Mögliche Werte sind hier "Ja" und "Nein". Wobei gilt, steht hier "Ja" gab es Änderungen an der Datenstruktur der Datenbank seit dem letzten Laden.

  6. Zweck:

    Hier steht der Zweck der Datenbank, den man über den Dialog, der sich mit Schalter <7> aufrufen lässt, eingegeben hat. Der Text für den Zweck einer Datenbank kann zusätzliche Informationen zu der Art und Bestimmung der Aufzeichnungen in dieser Datenbank enthalten.

  7. Schalter zum Aufrufen eines Eingabedialoges

    Bei dem kleinen Quadrat handelt es sich um einen Schalter, der einen neuen Eingabedialog aufruft. In diesem Dialog kann man den Zweck bzw. eine deskriptive Beschreibung der Datenbank mit bis zu 254 Zeichen eingeben [Abbildung 12] .

    Abbildung 12
    Abbildung 12 - Der Eingabe-Dialog

  8. Automatisch Backup anlegen

    Hier kann man auswählen, ob von der Datenbank bei jedem erfolgreichen Laden Backups (also identische Sicherheitskopien) angelegt werden sollen. Es wird tatsächlich nur eine Sicherheitskopie angelegt und bei jedem neuen Backup-Vorgang wird das vorherige Backup überschrieben. Die Sicherheitskopien der Datenbank haben die Dateiendung "bak". So das beispielsweise eine Datenbank mit dem Dateinamen Aufzeichnungen_2006.lzk" zu einer Datenbank mit dem Dateinamen "Aufzeichnungen_2006.lzk.bak" wird. Die eigentliche Datenbank und deren Dateinamen "Aufzeichnungen_2006.lzk" bleibt davon unberührt.

    Um die Backup-Funktion zu aktivieren, muss das Häkchen gesetzt sein.

  9. Datei:

    Hier steht der Dateiname der Datenbank, so wie er auch im Betriebssystem des ausführenden Rechners zu finden ist. Direkt hinter dem Dateinamen steht die Versionsnummer von loizziTimeControl, mit welcher die geladene Datenbank erstellt wurde. Diese kann sich mitunter von der aktuellen Programmversion unterscheiden.

  10. Größe:

    Hier steht die aktuelle Dateigröße, wie sie das Betriebssystem des ausführenden Rechners meldet. Über den Schalter <11> lässt sich die angezeigte Einheit der Größenangabe umschalten.

  11. Schalter zum Umschalten der Größeneinheit

    Bei dem kleinen Quadrat handelt es sich um einen Schalter, der die Einheit der Größenangabe unter <10> in die Einheiten Byte, Kilo Byte oder Mega Byte umschaltet.

  12. Zugriff:

    Hier steht das Datum und die Uhrzeit des letzten Zugriffs auf die Datenbankdatei. Dabei ist es unerheblich ob die Datenstruktur der Datenbank überhaupt verändert wurde.

  13. Ort:

    Hier steht der Pfad der Datenbankdatei, ohne Dateiname. Es handelt sich also um den physikalischen Speicherort - das Verzeichnis inklusive Verzeichnishirachie - der Datenbank.

Alle Änderungen die im Eigenschaften-Dialog vorgenommen werden, werden automatisch gespeichert. Das Schließen des Dialoges führt gleichzeitig zur Übernahme der Änderungen.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> EIGENSCHAFTEN [Abbildung 12].

Abbildung 12
Abbildung 12 - Der Menüpunkt DATEI -> EIGENSCHAFTEN
8. Der Menüpunkt "Beenden"

Der Menüpunkt "Beenden" beendet die Programmausführung und führt zum Abbruch aller Programmfunktionen.

Die Tastenkombination zum direkten Beenden des Programms, ohne die Maus benutzen zu müssen, ist "STRG + Q".

Wird dieser Menüpunkt während einer Aufzeichnung aktiviert oder wird das Programm zu diesem Zeitpunkt anderweitig beendet, erfolgt eine programmeigene Sicherheitsabfrage. Bitte beachten Sie, dass die Sicherheitsabfrage dazu führt, dass ein automatisches Beenden des Programms beim Herunterfahren des Betriebssystems nur möglich ist, wenn keine Aufzeichnung läuft. Ihr Betriebssystem wird also versuchen herunter zu fahren und alle laufenden Prozesse zu beenden. Läuft aber während des Herunterfahrens eine Aufzeichnung, wird das Herunterfahren fehlschlagen.

Unten stehende Abbildung zeigt den Menüpunkt DATEI -> BEENDEN [Abbildung 13].

Abbildung 13
Abbildung 13 - Der Menüpunkt DATEI -> BEENDEN